Presseartikel Rheinische Post 28.11.20

Presseartikel Rheinische Post 28.11.20

Erster Schritt zum Tennis im Sportpark Laerheide

Der Planungsausschuss von Wachtendonk hat dem Konzept für den Bau einer neuen Tennisanlage zugestimmt. Es müssen aber noch einige Fragen geklärt werden.

WACHTENDONK | (kla) Die Wachtendonker Planungsausschuss hat den ersten Schritt zur Erweiterung des Sportparks Laerheide getan. Mehrheitlich sprach er sich für das Konzept zum Bau einer Tennisplatzanlage und eines Fußball-Kleinspielfelds aus.

Markus van Aken, Geschäftsführer des Büros Geo 3 aus Bedburg-Hau, stellte den mit dem Tennisclub Wachtendonk und dem TSV Wachtendonk-Wankum abgestimmten Entwurf vor. Demnach entsteht die Anlage westlich vom bestehenden Fußballfeld. Im Norden dieses Areals soll eine Stahlhalle mit zwei Tennisplätzen stehen, das Clubgebäude wird ein Riegel um die Halle. Südlich schließen sich sechs Außen-Tennisplätze an. Drei davon sind herkömmliche Ziegelmehlplätze, drei sind sogenannte Hybrid-Plätze mit einer Schicht, die laut van Aken ein häufigeres Bespielen auch im Winter ermöglicht. Zwei Kleinspielfelder sind für die Tennisjugend gedacht. Ein Bouleplatz wird eingerichtet. Ganz im Süden wird das Kunstrasen-Kleinspielfeld für die Fußballer gebaut.

 Kämmerer Uwe Marksteiner bezifferte die Gesamtkosten auf insgesamt rund 4,7 Millionen Euro. Davon entfallen 3,9 Millionen Euro auf die Tennisanlage. „Das ist ohne Kredite nicht zu finanzieren“, betonte er. Marksteiner verwies auf andere Großprojekte, die sich bereits im Haushalt niederschlagen – unter anderem das neue Feuerwehrgerätehaus in Wachtendonk (4,1 Millionen Euro), Wegebaumaßnahmen in den nächsten vier Jahren (4,5 Millionen Euro) und Projekte des Integrierten Handlungskonzepts in den nächsten vier Jahren (2,5 Millionen Euro).

Der Ausschuss billigte die Bereitstellung der benötigten Mittel im Haushalt. Offen ist unter anderem noch, wie sich die Baukosten in den nächsten Jahren entwickeln. Auf jeden Fall sollen Zuschüsse für den Bau der neuen Sportplätze beantragt werden. Nach Aussage van Akens gibt es dafür mehrere mögliche Töpfe. Auch könne die Behördenbeteiligung noch zu Änderungen in der Planung führen.